Himmelsstürmer mit Bodenhaftung

Der Club der Gira Aktiv Partner ist in der gesamten Branche einmalig. Außergewöhnlich sind nicht nur die vielen Aktivitäten, sondern auch der persönliche Umgang und das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Gira und den Mitgliedern. Als Leiter des Clubs spielt Jörg Hessler im Geschehen eine zentrale Rolle. Zuletzt bestieg er mit 33 Teilnehmern den Pfaffenkogel in den Stubaier Alpen. Im Rahmen einer Bergtaufe stemmte er auf 3366 Metern Höhe das Gipfelkreuz in den Boden. Ein Gespräch über eine Erstbesteigung mit Abenteuerfaktor und warum Events wie diese den Club so erfolgreich machen.

Herr Hessler, können Sie das Club-Konzept kurz erläutern?

Jörg Hessler: Der Club ist ein Angebot von Gira an Elektrofachbetriebe. Der Grundgedanke ist, gemeinsam mit unseren Partnern am Markt mehr zu erreichen, sie in den Gebieten zu unterstützen, die eigentlich nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören – wie zum Beispiel in den Bereichen BWL, Marketing, Werbung oder Mitarbeiterschulung. Wir überlegen uns, wo wir unterstützen können und wie sich Betriebe überdurchschnittlich für den Markt qualifizieren lassen.

Neben Workshops, Vermarktungsaktionen, Schulungen organisieren Sie für die Club-Mitglieder auch regelmäßig sehr außergewöhnliche Events.

Ja, wir verbinden oft die Arbeit mit Events, führen beispielsweise einen Workshop durch und gönnen uns danach etwas Vergnügen.

Was unternehmen Sie so?

Zum Beispiel waren wir mit 13 Partnern beim Speedsegeln auf der Ex-Illbruck, der Siegeryacht des Volvo Ocean Race. Und gerade planen wir eine Winterolympiade in Kitzbühel, bei denen unsere deutschen und österreichischen Mitglieder in verschiedenen Disziplinen wie Skislalom, Biathlon und Rodeln gegeneinander antreten. Grundsätzlich gilt: Jedes Event soll ein einmaliges Erlebnis sein und nicht etwas, was von der Stange kommt.

Sie haben mit einem Teil Ihrer Club-Mitglieder die seltene Chance zu einer Bergtaufe bekommen, was ja wirklich ein einmaliges Erlebnis ist. Wieso ging das Angebot ausgerechnet an Sie?

Der Alpenverein wollte eine Anlaufstation unterhalb des Zuckerhütl schaffen, der auf 3500 Metern Höhe liegt. Als Entschädigung, damit Wandergruppen eine Bergbesteigung mit Gipfelkreuz verbuchen können, auch wenn plötzlich schlechtes Wetter aufzieht. Wir machen jetzt schon ein paar Jahre Touren dort, dadurch haben wir gute Kontakte zu den Bergsteigervereinigungen in Österreich, auch der Vorsitzende ist ein paar Mal mit uns wandern gewesen. Und die haben gesagt: Wenn wir das mit einem machen, dann mit Gira.

Wie sahen die Rahmenbedingungen der Tour aus?

Eingeladen wurden alle rund 1200 Club-Mitglieder, maximal 33 konnten wir mitnehmen. Wer sich zuerst gemeldet hat, durfte mit. Getroffen haben wir uns zunächst zum Weißwurst-Frühstück bei einem Elektromeister-Kollegen in Rosenheim, dann sind wir zur Stubaier Gletscherbahn gefahren und von der Endstation zur Hildesheimer Hütte gewandert, unserem Basislager auf 2300 Metern. Am nächsten Morgen um sechs Uhr ging es los.

„Ich will ja keine Verkaufs- veranstaltung durchführen, sondern mit Serviceleistungen weiterhelfen.”

- Jörg Hessler

Diese Tour hatte ja schon Abenteuerfaktor …

Ja, da waren schon ein paar extreme Situationen dabei. Schon relativ zu Beginn ging es an einem schmalen Steinsims entlang, wo man 300 Meter tief in eine Schlucht blicken konnte. Natürlich waren wir mit Helm, Klettergürtel und Haken am Stahlseil gesichert. Trotzdem wäre ich allein diesen Weg nie gegangen. Mit der Gruppe hat man jedoch eher den Mut, zu sagen: Das schaffst du auch.

Lesen Sie auf Seite 2:

Jörg Hessler über Grenzerfahrungen auf dem Berg und gute Kundenbeziehungen

Mehr Menschen bei Gira

Aufbruch mit Ausdauer

Motivation ohne Ende: Die Mitarbeiter des Segments 5 aus der Montage kassierten innerhalb von vier Jahren elf Mal die "Schlauerprämie", die von Gira für die Steigerung der Netto-Produktivität ausgegeben wird. Alles nur wegen des Geldes? Die Teamkoordinatorinnen Christiane Harnischmacher und Lilija Sartison sind anderer Meinung. Sie sagen: "Geld allein kann niemals motivieren."
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Himmelsstürmer mit Bodenhaftung

Der Club der Gira Aktiv Partner ist in der gesamten Branche einmalig. Außergewöhnlich sind nicht nur die vielen Aktivitäten, sondern auch der persönliche Umgang und das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Gira und den Mitgliedern. Als Leiter des Clubs spielt Jörg Hessler im Geschehen eine zentrale Rolle.
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Abenteuer mit Sicherungsleine

Im Jahr 2005 bot die Geschäfts- führung ihren Auszubildenden erstmals ein Jahr Arbeit im Ausland an. Im Raum stand ein Aufenthalt in China. Niemand machte Ernst - bis auf Clas Vesper, damals Auszubildender zum Werkzeugmechaniker in der Kunststofffertigung.
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Pioniere mit Vertrauensvorschuss

Gira hat im Jahr 2002 die Türsprechanlage im Schalter- programm erfunden und damit die Welt der Gebäudetechnik revolutioniert. André Dornseiff, Senior-Hardwareentwickler und Hartmut Heinbach, Programmierer für hardwarenahe Software/ Firmware sind die Männer der ersten Stunde.
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Karrierefrau mit Familiensinn

Kind und Karriere: Viele Frauen stellen sich die Frage, wie das funktionieren kann. Christiane Fastenau ist zweifache Mutter und leitet den Bereich Export-Marketing in Teilzeit. "Vieles ist möglich", sagt sie, "wenn das gesamte Paket stimmt."
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Analytiker mit Menschenkenntnis

Lutz Faßbender geht den Dingen gerne auf den Grund: Bei Gira absolvierte er gleich drei auf- wendige Weiterbildungsmaßnah- men in den Bereichen Mediation, Coaching und Organisations- psychologie, um seiner Rolle als Betriebsratsvorsitzender besser gerecht werden zu können.
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Grenzerfahrung mit Rückendeckung

Mit nur 29 Jahren leitet Sebastian Marz das vielleicht größte Organisationsprojekt von Gira: die Einführung von SAP als leitender Software für sämtliche Geschäftsprozesse im Unternehmen.
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Computernerd mit Zukunftsvisionen

Alle Unternehmen wünschen sich kreative und innovative Mitarbeiter. Aber was heißt denn das in technische Berufen? Markus Fromm-Wittenberg weiß es. Er glaubte an die Kombination aus EIB- und Internettechnologie, als alle anderen noch abwinkten - und kreierte ein Produkt, mit dem ein ganzes Haus per Computer gesteuert werden kann.
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Kunststoffkenner mit Forschergeist

Bernhard Hoster ist Technologiemanager im Geschäftsfeld Kunststofftechnik bei Gira. Der Experte hat nicht nur verschiedene leitende Positionen in der Region, sondern auch schon in Japan, China und der Türkei innegehabt. Zudem war er lange Zeit als Dozent an der Hochschule tätig.
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Wegbereiter mit Teamgeist

Jan Böttcher ist Wirtschaftswissenschaftler und hat sich schon im Studium mit nachhaltiger Unternehmensführung befasst. Seine Diplomarbeit hat er als Praxisarbeit bei Gira erstellt und damit das Thema Nachhaltigkeit in das Unternehmen eingebracht. Dafür hat er bei Gira viel Unterstützung erhalten.
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Wissensdurst als Antriebskraft

Lernen ist für sie zur echten Leidenschaft geworden. Biljana Branisavljevic-Sovic hat 2004 bei Gira in der Montage angefangen und sich schon bald auf eine Stelle als Teamkoordinatorin beworben. Schon während sie die zweijährige interne Ausbildung für diese neue Funktion absolviert, denkt sie über die nächste nach.
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Freiraum für innovative Ideen

Claus Schrödinger und Michael Weber haben bei Gira vor 16 beziehungsweise 17 Jahren als Vertriebsingenieure angefangen. Im Rahmen ihrer Tätigkeit bei Planern und Architekten haben sie über die Jahre zunehmend mit der Umsetzung komplexer Funktionen von Gira High-Tech-Produkten in Ausschreibungen zu tun.
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Lebensweg mit starker Begleitung

Wer öfters bei Gira anruft, hat ihren Namen sicherlich schon gehört. Gabriele Günther hat bereits vor 38 Jahren bei Gira als Telefonistin angefangen. Vor sechs Jahren ist sie im Alter von 55 Jahren noch zur Teamleiterin aufgestiegen.
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Impulsgeberin im Dauereinsatz

Als Astrid Jurzitza vor mehr als 25 Jahren bei Gira in der Montage angefangen hat, war sie noch besorgt, ob sie den Akkord schaffen würde. Doch diese Angst ist schnell verflogen. Heute ist sie nicht nur souverän bei der Arbeit, sie denkt auch ständig darüber nach, wie sich die Abläufe dort noch verbessern lassen. Interview lesen

Spezialist mit dem Blick fürs Ganze

Dr. Stefan Pees ist Leiter der Software-Entwicklung IP bei Gira. Er hat den Bereich seit seinem Start bei Gira im Jahr 2010 aufgebaut und sich damit sein Aufgabengebiet selbst erabeiten und definieren können. Den besonderen Gestaltungsspielraum, den seine Position bei Gira bietet, schätzt er sehr.
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Bewegung mit Begeisterung

Ricarda Soyck-Lockner, Leiterin des Personalmanagements, und der Betriebsratsvorsitzende Lutz Faßbender haben bei Gira das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement vorangetrieben und die Firmenmitgliedschaft in einem sehr vielfältigen Gesundheitszentrum entwickelt.
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Gira als Arbeitgeber

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