Lebensweg mit starker Begleitung

Wer öfters bei Gira anruft, hat ihren Namen sicherlich schon gehört. Gabriele Günther hat bereits vor 38 Jahren bei Gira als Telefonistin angefangen. Vor sechs Jahren ist sie im Alter von 55 Jahren noch zur Teamleiterin aufgestiegen. Diese Herausforderung hat sie mit viel Energie gemeistert und auch gesundheitliche Einschränkungen können sie nicht aus der Bahn werfen.

Sie haben bereits 1976 bei Gira als Telefonistin angefangen. In den vielen Jahren in der Telefonzentrale haben Sie sicherlich die unterschiedlichsten Anrufe angenommen und weitergeleitet und mit ganz verschiedenen Leuten gesprochen. Was sind für Sie die schönsten Momente in diesem Job?

Gabriele Günther: Wenn genug Zeit bleibt, um mit Kunden, die öfters anrufen, auch hin und wieder über etwas Privates zu sprechen. Oder wenn es die Gelegenheit gibt, mal einen Scherz zu machen, über den herzhaft gelacht werden kann.

Es gibt aber auch weniger freundliche Anrufe. Man muss sich sicherlich ein dickes Fell zulegen und manche Situationen mit Humor nehmen. Wie gehen Sie mit schwierigen Situationen um?

Ganz einfach, indem ich den Anrufer ausreden lasse und besonders freundlich und zuvorkommend bin. Das ist meine Devise gewesen all die Jahre. Und das hat immer sehr gut funktioniert.

Auch wenn man mal ruppig behandelt wird?

Gerade dann finde ich es besonders wichtig, höflich zu sein. Ich zeige Verständnis für den Kunden und sein Anliegen. Die Zentrale ist der erste Anlaufpunkt. Da wird natürlich auch mal Dampf abgelassen. Aber ich weiß ja, dass der Anrufer das nicht persönlich meint.

Sie haben als Telefonistin bei Gira angefangen und vor etwa sechs Jahren einen wichtigen Karriereschritt gemacht. Da sind Sie zur Teamleiterin aufgestiegen. Was bedeutet das für Sie?

Es ist sehr wichtig für mich, dass ich diese Möglichkeit hatte. Im Alter von 55 Jahren so eine große Chance zu bekommen, hat mich in meiner bisherigen Tätigkeit bestätigt. Die Firma Gira hat mir genügend Zeit gegeben, um in diese Position hineinzuwachsen.

Wie sah dieses Reinwachsen aus?

Ich habe von Beginn an intensive Schulungen besucht. Und die Schulungen laufen auch heute noch weiter. Als Führungskraft muss ich ja zum Beispiel auch ernste Gespräche mit den Mitarbeitern führen. Dafür bekomme ich jede erdenkliche Hilfe. Übrigens ist es auch nicht so ganz einfach, wenn Sie von einer Kollegin zu einer Vorgesetzten werden.

„Es ist enorm, dass man bei Gira auch im fortgeschrittenen Alter noch die Chance erhält, sich weiterzuentwickeln.“

- Gabriele Günther

Der Aufstieg wurde Ihnen von Gira vorgeschlagen. Waren Sie direkt dafür?

Ich habe mir erst mal Bedenkzeit einräumen lassen, mich dann aber schnell mit Stolz dafür entschieden.

Was hat sich verändert, dadurch dass Sie Teamleiterin geworden sind?

Mein Arbeitsfeld hat sich dadurch sehr verändert. Es sind einige neue Aufgaben dazugekommen, deswegen bleibt mir weniger Zeit, um selbst in der Zentrale zu arbeiten. Meine heutige Aufgabe ist eher das Administrative. Ebenso bin ich die Schnittstelle zwischen Gira und dem Dienstleister der Telefonanlage.

Lesen Sie auf Seite 2:

Gabriele Günther über wichtige Ermutigung

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Gabriele Günther über die schönsten Momente im Job, ihren Aufstieg
sowie wichtige Ermutigung.

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