Wegbereiter mit Teamgeist

Jan Böttcher ist Wirtschaftswissenschaftler und hat sich schon im Studium mit nachhaltiger Unternehmensführung befasst. Seine Diplomarbeit hat er als Praxisarbeit bei Gira erstellt und damit das Thema Nachhaltigkeit in das Unternehmen eingebracht. Dafür hat er bei Gira viel Unterstützung erhalten. Konsequent hat der Ökonom diesen Weg fortgesetzt und ist nun bei Gira als Nachhaltigkeitsmanager tätig. Mit Sachkenntnis und Begeisterung treibt er die Thematik voran. Seine Ausbildung als Chorleiter hilft ihm dabei, die verschiedenen Meinungen und Aspekte, die zu nachhaltigem Handeln gehören, aufmerksam wahrzunehmen und stimmig zusammenzuführen.

Sie haben Wirtschaftswissenschaften studiert und Ihre Diplomarbeit behandelte das Thema Nachhaltigkeit. Worum genau ging es in dieser Arbeit?

Jan Böttcher: Meine Diplomarbeit habe ich schon bei Gira geschrieben, denn das war eine Praxisarbeit. Darin habe ich mich mit nachhaltiger Unternehmensführung und der Integration interner Stakeholder befasst. Die Frage war, inwieweit Nachhaltigkeit ein Thema für die Mitarbeiter, für die Führungskräfte, die Geschäftsführer und die Gesellschafter ist. Die Arbeit formuliert auch eine Gestaltungsempfehlung zur Integration, also dazu, wie man das ganze Thema umsetzen und in die Unternehmenskultur einbringen sollte. Dazu habe ich eine interne Unternehmensbefragung durchgeführt. Die Rückmeldungen waren sehr positiv. So zeigte sich, dass das Thema sehr gut zu Gira passt.

Im Anschluss an Ihre Diplomarbeit haben Sie bei Gira als Nachhaltigkeitsmanager angefangen. Sie haben Ihr Aufgabengebiet quasi selbst entwickeln und gestalten können. Was bedeutet das für Sie?

Das ist eine tolle Aufgabe, die mir sehr viel bedeutet. Wenn man aus dem Studium kommt und etwas erarbeitet hat mit seiner Diplomarbeit, dann ist das schön, wenn das auch genutzt wird. So wünscht man sich das. Es ist aber nicht so, dass ich hier hingekommen bin, der Nachhaltigkeitsmanager geworden bin und dann gleich einfach so loslegen konnte. Ich habe natürlich erst mal den Kollegen zugehört und geschaut, wie es hier im Unternehmen läuft. Erst dann habe ich versucht, mich in optimaler Weise einzubringen und das Thema gut zu platzieren und zu entwickeln.
Ich weiß es sehr zu schätzen, dafür viel Freiraum zu bekommen und die Aufgaben gestalten zu können. Wichtig ist es dann auch, Feedback von der Geschäftsführung zu bekommen, dass es der richtige Weg ist, den wir gehen. Das motiviert mich natürlich sehr. Ich bearbeite das Thema Nachhaltigkeit nicht allein, sondern in einem Team. Entscheidend dabei ist, dass ich mit den Kollegen im Gespräch bin und mit ihnen gemeinsam diese Ergebnisse erziele. Die guten Gedanken kommen ja aus der Diskussion und aus der Zusammenarbeit. Wir haben zum nachhaltigen Handeln bei Gira jetzt schon viel entwickelt.

„Der Begriff Nachhaltigkeit ist ganzheitlich zu verstehen. Neben Umweltschutz und verantwortungsvollem Wirtschaften gehört auch die soziale Komponente dazu.”

- Jan Böttcher

Bei dem Begriff Nachhaltigkeit denkt man vor allem an umweltbewusstes Handeln. Was bedeutet Umwelt- und Naturschutz für Sie?

Umweltbewusstes Handeln – das beschreibt einen Teilaspekt der Nachhaltigkeit. Wir leben in einer konsumorientierten Gesellschaft und nutzen dafür unsere Umwelt. Das lässt sich nicht umgehen. Wichtig ist, dass wir das maßvoll und verantwortungsvoll tun, indem wir darauf achten, dass die Umwelt eine Chance zur Regeneration erhält. Das ist das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Der Punkt Verantwortung ist dabei zentral. Der betrifft sämtliche Bereiche der Nachhaltigkeit.

Lesen Sie auf Seite 2:

Jan Böttcher über sein gutes Gespür für Harmonie

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Jan Böttcher über Nachhaltigkeit und wichtige Freiräume bei der Arbeit
sowie über sein gutes Gespür für Harmonie.

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